ITSDONE Serie: Automation for Dummies Teil 1

“Automation for dummies” Serie: Teil 1

April 27, 2021 12:49 pm | Veröffentlicht von

Automation: Yes / No ?

Die ITSDONE Serie „Automation for dummies“  lässt Sie in die Welt der Automatisierung und den Vorteilen für Ihr Unternehmen eintauchen.

Im ersten Teil legen wir dar, worum es bei Automatisierung genau geht und welche Vorteile automatisierte Anwendungen bringen.

Mit konkreten Beispielen wird die ITSDONE Serie Anwendungen vorstellen, vor dessen Hintergrund Sie selbst reflektieren können, ob es auch in Ihrem Umfeld Prozesse gibt, die sich dafür eignen.

Schließlich soll noch eine Abgrenzung erfolgen, um eine realistische Einstufung für die Machbarkeit von Automatisierung zu erhalten.

Wir sind überzeugt, es zahlt sich aus!

Die Teile zwei und drei folgen im Mai und Juni mit dem Versand unserer ITSDONE News.

P.S.: Falls Sie dazu noch nicht angemeldet sind, freuen wir uns über Ihre Registrierung, dann erfolgt der Versand automatisch in Ihr Postfach.

 

Teil 1: Einleitung: Worum geht es bei Automation

 

Bei Automation oder Automatisierung im IT-Bereich geht es primär darum, Abläufe und Unternehmensprozesse, die regelmäßig ähnlich bis ident ablaufen, soweit zu „entpersonifizieren“, dass diese eben automatisiert und mit wenig menschlicher Interaktion ablaufen können.

 

Best Fit

Relevant ist dabei nicht nur der Effizienzgedanke und dass Mitarbeitern durch Automatisierung repetitive, manuelle Prozesse abgenommen werden können. Der qualitative Anspruch ist, dass damit sichergestellt wird, dass sich Mitarbeiter auf jene Probleme konzentrieren können, die durch Automatisierung nicht lösbar sind, aber auf eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit abzielen.

Der technologische Aspekt ist, dass mit Automatisierung auch eine Optimierung in der IT einher geht. Letztendlich wird damit auch die Digitalisierung in Unternehmen voran getrieben. Unternehmensprozesse und in weiterer Folge IT Systeme müssen immer dynamischer und skalierbarer sein, da sich Anforderungen, Ideen, aber auch Umstände komplett verändern können. Die Pandemie-Zeit hat uns das sehr praktisch vor Augen geführt.

 

Kann und soll alles automatisiert werden?

Aus IT-Sicht kann prinzipiell alles automatisiert werden. (Wirtschaftlich) sinnvoll ist, bei repetitiven Prozessen anzusetzen, wobei die relative „Häufigkeit“ abhängig vom Unternehmensumfeld ist.

Dies gilt besonders bei Automatisierung im Cloud Bereich, da die Cloud Provider viele Services bieten, die förmlich danach schreien, automatisiert zu werden. Speziell wenn diese die Kompatibilität ihrer unterschiedlichen Services hervorheben, z.B. bei einer Data Science Plattform, bei der von der Datenerfassung bis zum Generieren des Outputs alles perfekt miteinander „verzahnt“ ist.

Ein positiver Nebeneffekt von Automatisierung ist die Kodifizierung. Alles was in Code niedergeschrieben ist, ist nachvollziehbar und man kann Schritt für Schritt sehen, was passiert oder eben nicht. Diesen Vorteil kann ich nicht erwirken, wenn alles manuell oder über eine grafische Oberfläche erledigt wird. Ohne eine solche Dokumentation gibt es keine Informationen, was etwa im Vertretungsfall zu Missfallen führt.

Die Verwaltung des niedergeschriebenen Codes kann in Source Code Verwaltungsprogrammen zentral abgehandelt werden. Ein weiterer Vorteil  der Source Code Verwaltung ist, dass diese sogenannten Repos (der Speicherort des Codes) zentral verfügbar sind und eine zentrale Plattform für alle Abteilungen darstellt, die in ihren eigenen Repos ihren Code speichern können. Viele dieser Programme bringen Features mit, um den Prozess des deployments zu automatisieren.

 

Weitere Vorteile der Automatisierung

  • Menschliche Fehlerquellen werden minimiert – je weniger menschliche Interaktion notwendig ist, umso weniger Fehlerquellen gibt es.
  • Mit Automatisierung kehrt auch die Standardisierung ein, denn nur standardisierte Abläufe können automatisiert werden. Dieser ist wohl einer der wichtigsten Punkte bei der Automatisierung.
  • Standardisierung bietet den Vorteil, dass „Dinge“ gleich aussehen.
    Beispiel: Von zwei Virtuellen Maschinen mit derselben Aufgabe hat sich bei einer ein Fehler eingeschlichen. Sind diese nun automatisiert deployed (statt manuell) kann man statt der offensichtlichen Problembehebung sofort tiefer eintauchen und überspringt diesen initialen „Check“, da die wichtigsten Parameter ident sind.
  • Kein Reverse Engineering: Standardisierung hilft bei der Fehlerbehebung. Alles automatisierte ist in Code geschrieben, der leichter „lesbar“ ist. Fehler werden schneller gefunden.
  • Plus an Zeitersparnis: dies ergibt sich durch weniger manuelle Konfiguration. Je weniger konfiguriert wird, umso schneller kann man sich anderen Aufgaben widmen und Kundenwünschen kann schneller entsprochen werden.
  • Monetäres Plus: Automatisierung hilft Geld einzusparen, da Aufwands- und Durchlaufzeiten verkürzt werden.

 

Stakeholder: wen Sie sich für erfolgreiche Automatisierung ins Boot holen müssen

Automatisierung betrifft unserer Meinung nach immer die ganze Firma. Fortschritt funktioniert hier nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Besonders erfolgreich kann diese umgesetzt werden, wenn die Entscheidung dafür top-to-bottom getroffen wird.

Jede technisch und operativ arbeitende Abteilung ist davon betroffen, beginnend bei Reports für das Management, Vereinfachung von Prozessen, aber auch dem automatisierten Verarbeiten von Kundenanfragen – Automatisierung trifft alle.

Auch das Mindset kann eine entscheidende Rolle spielen. Wer Automatisierung nur „schnell mal probiert“ hat damit weniger Erfolg. Automatisierung kann sehr bald darüber bestimmen, wie erfolgreich gewisse Branchen sind.

 

Unser erstes Fazit

Automatisierung wird definitiv nicht alle unsere Jobs kosten. Auch Automatisierung muss regelmäßig gewartet werden, das braucht Zeit, Personenkraft und spezifisches Fachwissen.

 

 

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This post was written by Gino Podaras

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