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Backup in die Cloud? Ein Reality-Check.

December 5, 2019 11:32 am | Published by

Schnelle Datenverfügbarkeit in einer Notfallsituation, aber auch Kostenaspekte können Beweggründe sein, Daten als Backup in die Cloud zu speichern.

Wir erläutern die Umsetzung anhand eines Kundenprojektes mit den relevanten Komponenten und Entscheidungen, die das Backup Projekt zum Erfolg geführt haben.

 

Kurze Durchlaufzeiten und Testphase

Im Frühjahr 2019 hat ITSDONE ein Backup Projekt für ein großes österreichisches Medienhaus umgesetzt. Umfangreiche und schnell verfügbare Datenmengen sind für das tägliche Geschäft des Unternehmens dabei ebenso relevant, wie diese Daten als wesentliches „Asset“ vor Verlust zu schützen. Daher entschied sich der IT-Verantwortliche für ein Backup der Daten in die Cloud.

Bei einem Volumen von 20 Terabyte Daten, die neben Files auch Databases, VMWare Machines und Network Attached Storage enthielten, achtete man dennoch auf eine schnelle Umsetzung, die sich in diesem Fall auf eine Projektdurchlaufzeit von einem Monat inklusive Restore-Tests belief.

 

Backup Software kritisch auswählen

Technisch erfolgte die Umsetzung mit der Backup Software von RUBRIK. Als Service Provider haben wir in dem Fall auf diesen Premium-Anbieter gesetzt, weil die Implementierung mit RUBRIK einfach und zügig umgesetzt werden konnte. Die vorhandenen Features der Software sowie die verfügbare Cloud-Kapazität war sowohl vom Umfang als auch von den Kosten für den Kunden adäquat.

Die Software ermöglicht dabei nicht nur die Übertragung in die Cloud. Aus der Cloud kann im kritischen Anlassfall auch ein Notbetrieb gestartet werden, selbst wenn die unternehmenseigene Storage Facility komplett ausfällt. Nur mit einer Sicherung in der Cloud kann der Notbetrieb schnell gestartet und der Verlust auf Grund von Stillstand im Unternehmen gering gehalten werden. On-premise wäre diese schnelle Backup Variante nur durch das Einrichten eines zweiten „echten“ Standortes möglich, was deutlich kostenintensiver wäre.

 

Kritische Erfolgsfaktoren für ein Backup Projekt

  1. Verfügbarkeit von ausreichend Bandbreite / Internetverbindung: der Transfer großer Datenmengen bedarf einer entsprechenden Übertragbarkeit
  2. Evaluierung kritischer Daten: Die Struktur und der Umfang der zu transferierenden Daten abhängig von den typischen Unternehmensprozessen des Kunden müssen vorab definiert sein.
  3. Durchführung Disaster Recovery (DR) Test: Man muss feststellen, ob das Backup komplett umgesetzt wurde und die Daten im Notfall schnell wieder eingesetzt werden können.
  4. laufende Projektkommunikation und Statuskontrolle nach Durchführung: Die laufenden Kosten können für den Kunden durch regelmäßige Controlling-Zyklen möglichst gering gehalten werden. Also auch nach Abschluss des Projektes ist ein Austausch über den Bedarf an Cloud-Kapazität und Backup Intervalle relevant.

 

Fazit

Als IT Service Provider verwenden wir unterschiedliche Software-Lösungen diverser Partner. In diesem Fall war der POC für unseren Kunden mit Rubrik gegeben, nicht nur weil eine on-premise Lösung mit allen baulichen und infrastrukturellen Notwendigkeiten keine Alternative war, sondern weil mit der Cloud-Lösung der konkrete Bedarf des Kunden perfekt abgedeckt war.

Marcel Ballesteros ist Backup Engineer bei ITSDONE. Für Ihr unternehmensspezifisches Backup in der Cloud wenden Sie sich an mario.benedek@itsdone.at, Head of Infrastructure bei ITSDONE.

 

Bildquelle: Rubrik

 

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This post was written by Marcel Ballesteros