RICOH: digitale Transformation in Zeiten von COVID-19

 

Zu unserem Partnerinterview des Monats treffen wir diesmal Michael Raberger, CEO von Ricoh Austria & Hungary, und reden über digitale Transformation in Zeiten von Corona und was Technologie erfolgreich macht.

 

ITSDONE: Herr Raberger, wer an Ricoh denkt, denkt zunächst an Multifunktionsgeräte und Drucker. Ricoh positioniert sich aber seit einigen Jahren auch erfolgreich als Anbieter im Bereich IT Services, Workplace Services, ECM u.v.m. Wohin bewegt sich das Unternehmen?

MICHAEL RABERGER: Es ist richtig, Ricoh hat sich im Bereich Office Printing weltweit einen Namen erarbeitet, aber wir haben bereits vor vielen Jahren verstanden, dass wir uns verändern müssen, wenn wir weiterhin erfolgreich sein wollen. Deshalb können wir heute auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen, wenn wir unsere Kunden im Bereich der digitalen Transformation beraten. Office Printing ist nach wie vor ein wichtiger Baustein unseres Geschäfts und wird es wohl noch einige Jahre bleiben. Aber im vergangenen Geschäftsjahr erzielte Ricoh weltweit einen Umsatz von rund 4,8 Mrd. €. Ricoh gehört damit weltweit bereits zu einem der größeren Services Integratoren im IT-Bereich. Daher sehen wir unsere Zukunft immer mehr in den Bereichen digitale Transformation und Innovation durch IT.

 

ITSDONE: Sie sprechen es an: Digitale Transformation – sie ist das Gebot der Stunde. Unterschiedliche Studien sagen, dass die Menschen der Meinung sind, dass die Digitalisierung durch Corona beschleunigt wird. Was ist der Grund dafür?

MICHAEL RABERGER: Ich glaube, der Grund ist ganz einfach zusammenzufassen: Experience is the best Teacher – oder zu Deutsch: Erfahrung ist der beste Lehrer. Durch die Erfahrung der letzten Wochen ist die Offenheit gegenüber digitalem Arbeiten und Remote Working unter Arbeitnehmern und Arbeitgebern gleichermaßen massiv gestiegen. Vorbehalte und Ängste sind in der Praxis widerlegt worden. Wir besetzen das Thema „Digitaler Arbeitsplatz“ bei Ricoh seit vielen Jahren, erleben aber in den Gesprächen mit unseren Kunden derzeit ein nie dagewesenes Interesse, das meiner Ansicht nach über Corona hinaus bestehen bleibt. Und nicht zuletzt zahlen wir dabei auch auf die Themen Nachhaltigkeit und Effizienz ein.

 

ITSDONE: Ricoh und ITSDONE sind seit einigen Monaten Partner. Warum diese Zusammenarbeit und was erwarten Sie sich davon?

MICHAEL RABERGER: Mit ITSDONE als Partner verbreitern wir unser Portfolio nicht nur, sondern vertiefen es auch. So sind wir in der Lage, unsere Kunden – aus einer Hand, und ich glaube, das ist der entscheidende Punkt – umfassend zu betreuen. Wir als Ricoh stehen typischerweise am Anfang und am Ende von digitalen Prozessen. Mit DocuWare beispielsweise greifen wir immer tiefer in automatisierte Workflows und digitales Content Management ein. Mit ITSDONE haben wir den richtigen Partner, um den digitalen Kreislauf schließen zu können. Das bedeutet konkret: wenn wir mit DocuWare die Prozessautomatisierung auf Applikationsebene bedienen, so tun wir dasselbe mit unserem Partner ITSDONE in den Bereichen Infrastruktur und ERP.
Mit ITSDONE verbindet uns darüber hinaus unsere Philosophie, den Menschen vor die Technologie zu stellen sowie unsere Freude daran, neue Ideen mit neuer Technologie zu verbinden – zum Wohl unserer Kunden. Gemeinsam beschäftigen die beiden Unternehmen rund 500 Mitarbeiter, die unseren Kunden vor Ort von Wien bis Vorarlberg und Niederösterreich bis Kärnten zur Verfügung stehen.

 

ITSDONE: Was sind kritische Erfolgsfaktoren auf dem Weg der digitalen Transformation für Unternehmen?

MICHAEL RABERGER: Technologie ist der Treiber der digitalen Transformation, so viel ist klar. Aber Technologie ist immer nur so gut und hilfreich, wie sie von den Benutzern angenommen und eingesetzt wird. Ich bin davon überzeugt, dass Menschen heute mehr denn je bereit sind, Veränderungen anzunehmen, zusammen und flexibler zu arbeiten. Wir dürfen sie aber nicht mit Technologie um der Technologie Willen überfrachten. Wir müssen ihnen die richtigen Tools für ihre Bedürfnisse geben – damit sie ihre Prozesse von überall effizient bearbeiten können. Kurz: spezifische Tools, sinnvoll und menschenorientiert eingesetzt.
Damit setzen wir unsere Mission, die wir bei Ricoh seit Jahren hochhalten, fort. Wir stellen die Menschen in den Mittelpunkt. Dazu gehört auch, den Anwendern die Scheu vor Technologie zu nehmen und unsere Lösungen verständlich zu machen. So machen wir Arbeiten für Menschen einfacher und tun damit genau das, was wir bei Ricoh seit über 80 Jahren erfolgreich in die Tat umsetzen.

 

ITSDONE: Herr Raberger, vielen Dank für das Gespräch!

 

Welche Vorteile die Partnerschaft von ITSDONE und Ricoh für Sie und Ihr Unternehmen hat, besprechen Sie am besten mit Stefan Fischer, Strategic Projects bei ITSDONE.

28 May
RICOH: digitale Transformation in Zeiten von COVID-19