Microsoft: Verbesserter Schutz europäischer Daten

Seit vergangener Woche ist es fix: Microsoft legt eine EU-Datengrenze für ihre Cloud-Dienste fest.

Das bedeutet, dass alle Daten in Azure, Microsoft 365 und Dynamics 365 innerhalb der EU verarbeitet und gespeichert werden. Business-Kunden und der Öffentliche Sektor können dann ausschließen, dass personenbezogene Daten aus der EU heraus transferiert werden müssen. Damit hebt Microsoft bis Ende nächsten Jahres ihr DSGVO konformes Cloud-Angebot auf eine neue Stufe.

 

Datenresidenz in Europa

Die Microsoft Cloud Plattformen entsprechen schon längst den EU-Regelungen, was die Speicherung der Daten betrifft. Viele Azure-Services lassen sich so konfigurieren, dass Daten auch innerhalb der EU verarbeitet werden, hochwirksame Verschlüsselungen und robuste Lockbox-Lösungen sorgen dafür, dass sie den derzeitigen regulatorischen Vorgaben entsprechen. Bei vielen Services liegt die Kontrolle über die Verschlüsselung der Daten durch die Verwendung von kundenverwalteten Schlüsseln in den Händen der Kunden selbst. Das gilt auch für personenbezogene Daten aus Diagnosedaten.

Die EU-Datengrenze für die Microsoft Cloud baut auf erheblichen Investitionen in eine europäische Rechenzentrums-Infrastruktur auf. Für das Programm sind europäische Rechenzentren im Einsatz, die derzeit bereits in 13 Ländern betrieben werden, darunter auch eines in Österreich. (Anm.: wir haben darüber berichtet!)

Das gibt Unternehmen und Organisationen die Gewissheit, dass sie ihre Ziele in Hinblick auf die digitale Transformation und Geschäftsentwicklung in Übereinstimmung mit allen geltenden Gesetzen und Vorschriften erreichen können.

 

 

21 May
Microsoft: Verbesserter Schutz europäischer Daten