Partnerinterview Oktober: Mario Zimmermann von VEEAM

Data Cloud Management, das funktioniert

Datenorganisation erfolgt heute anders als früher. Optimiertes Cloud Data Management verspricht der führende Anbieter Veeam®, den wir heute im Rahmen unseres Partnerinterviews des Monats vorstellen wollen.

Betrifft Data Cloud Management wirklich jeden? Wir sprachen mit dem Country Manager Austria, Mag. (FH) Mario Zimmermann, der seit sechs Jahren das Geschäft von Veeam in Österreich leitet.

 

ITSDONE: „It just works“, so der Leitspruch von Veeam. Was genau funktioniert (besser) mit Ihren Services und welche Produkte kommen hier genau zum Einsatz?

MARIO ZIMMERMANN:

Veeam ist ein Anbieter von Datensicherungslösungen, die ein effizientes Cloud Datenmanagement ermöglichen. Unternehmen können auf Basis unseres Know-hows ihre Datensicherungsprozesse modernisieren, den Umstieg auf eine Hybrid Cloud beschleunigen und gleichzeitig ihre Daten schützen und verfügbar halten. Wenn Daten verloren gehen, dann geht es nur um eines – sie müssen schnell und so aktuell wie möglich wiederhergestellt werden.

Kennzeichnend für unsere Lösungen ist, dass sie sich einfach installieren und konfigurieren lassen, flexibel in jede Umgebung einfügen und sehr zuverlässig sind. Die drei Eigenschaften „einfach, flexibel und zuverlässig“ sehen wir auch als die Grundpfeiler unseres Geschäftserfolgs an.

Zu unserem Leitspruch gibt es folgende Anekdote: Vor einigen Jahren wurde eine Umfrage durchgeführt, bei der unsere Kunden gebeten wurden, unser Portfolio in einem Satz zu beschreiben. Das Ergebnis war mit eindeutiger Mehrheit „it just works“ – diese Aussage wurde dann für einige Zeit fester Bestandteil unseres Unternehmenslogos und hat sich dann ebenso als Maxime etabliert.

 

ITSDONE: Sie punkten mit skalierbaren, sehr flexiblen Backup-Lösungen auch im KMU-Bereich. Für welche Firmen macht es Sinn, ihr Daten an Sie auszulagern, gibt es eine kritische Unternehmensgröße oder betrifft das schlichtweg jeden?

MARIO ZIMMERMANN:

Die Verfügbarkeit von Daten und Applikationen betrifft ausnahmslos jedes Unternehmen, unabhängig von Größe und Branche. Die digitale Transformation hat in den letzten Jahren einige Veränderungen in Gang gesetzt, deren Auswirkungen erst nach und nach in Erscheinung traten. Im Gegensatz dazu hat die aktuelle Krise die Digitalisierung nochmals so richtig beschleunigt und weitere Steine auf einmal zum Rollen gebracht. Das hat dazu geführt, dass die IT über ihre doch eher funktionale Rolle deutlich hinausgewachsen ist und als Backbone nun jederzeit unterbrechungsfrei zur Verfügung stehen muss, um die Geschäftskontinuität und den Datenschutz zu gewährleisten.

Erschwerend hinzu kommen Bedrohungen wie Anwenderfehler, Löschen von Daten sowie externe Angriffe, so dass kontinuierlich Ausfallzeiten und Schäden abgewendet werden müssen. Diese Herausforderungen lassen sich in jedem Fall effektiver meistern, wenn die eingesetzten Lösungen erprobt und anwenderfreundlich sind, zwei Faktoren, von denen sowohl der Kleinkunde als auch Konzerne profitieren.

 

ITSDONE: Wenn kritische Anwendungen in Unternehmen ausfallen, kann dies zu erheblichem (wirtschaftlichen) Schaden für Profit-Unternehmen führen. Können Sie uns an einem praktischen Beispiel erläutern, wie Veeam es schafft, digitale Geschäftsprozesse zu schützen?

MARIO ZIMMERMANN:

Grundsätzlich leidet jedes Unternehmen bei Nichtverfügbarkeit von Daten und Ausfall von Applikationen – egal ob Profit oder Non-profit Organisation. Die Schäden sind nicht nur rein finanzieller Natur, denn die Reputation und die Auftragslage können massiv unter den Folgen leiden.

Veeam kann zwar den Ausfall von Applikationen nicht verhindern, aber wir stellen sicher, dass Unternehmen umgehend wieder auf ihre Daten-Backups und Applikationen zugreifen können. Das funktioniert ähnlich wie bei Versicherungen – wir sind zur Stelle, wenn etwas passiert. Wesentlich ist aber, dass Restore- und Failover-Szenarien regelmäßig auf Kundenseite getestet werden.

Als praktisches Beispiel wäre hier das Backup von Office 365-Daten zu nennen, das wir mit unserer Veeam Backup for Microsoft Office 365-Lösung bedienen. Wir unterstützen hier im Rahmen des „Shared Responsibility“-Modells, da Microsoft Office 365 auf Infrastrukturebene sichert, die IT-Abteilung der Kunden dagegen für die Sicherheit auf Datenebene verantwortlich bleibt. Ohne ein umfängliches Backup dieser Daten besteht nur ein begrenzter Zugriff auf und Kontrolle über die eigenen Daten. Es können Lücken in den Aufbewahrungsrichtlinien entstehen und Daten verloren gehen. Außerdem sind Verstöße gegen gesetzliche sowie interne Bestimmungen und Compliance-Anforderungen möglich. Unzureichendes Daten-Backup kann die digitalen Geschäftsprozesse empfindlich stören.

 

ITSDONE: Kostentransparenz ist für Auftraggeber wichtiger denn je, was können sich diese genau vom Veeam Universal Licensing erwarten?

MARIO ZIMMERMANN: 

Das Veeam Universal Licensing, oder kurz VUL genannt, ist das modernste Lizenzsystem, das am Markt verfügbar ist. Sie ist eine flexible, übertragbare Lösung für die Sicherung einer Vielzahl unterschiedlicher Workloads – sowohl lokaler als auch cloudbasierter. Das kann beispielsweise ein Service sein, der geschützt werden soll und unter Umständen gestern noch physisch betrieben wurde, heute virtuell und morgen über die Cloud laufen soll.

Diese universelle Lizenz passt sich dem Unternehmensbedarf an, vermeidet zusätzliche Gebühren und vereinfacht die Sicherung und Wiederherstellung von Backups in Cloud-Umgebungen erheblich. Das VUL orientiert sich dabei ausschließlich an dem zu sichernden Workload und es müssen keine neuen Lizenzen gekauft werden. Somit kann jeder Workload mit einer Lizenz aus dem Pool der verfügbaren Lizenzen gesichert werden. Veeam-Produkte werden in Bundles von 5 oder 10 VUL-Lizenzen verkauft, die Kunden für den Schutz beliebiger Workloads nutzen können. Mit einer Lizenz lassen sich eine VM, ein Server, eine cloudbasierte VM, ein Anwendungsserver, drei Workstations oder 250 GB NAS-Daten sichern.

 

ITSDONE: Viele Kunden vertrauen auf Ihre Services, der Home-Office Trend wirkt sich auch positiv auf Ihr Angebot aus. Wir bitten Sie um Ihre Einschätzung: Österreich ist ja generell eher konservativ, wenn es um Datensicherheit und Datenschutz geht. Wie sieht es bei Unternehmen in 10 Jahren aus, liegen dann alle Daten nur mehr in der Cloud?

MARIO ZIMMERMANN:  

Ich gehe davon aus, dass Daten verteilt gespeichert werden, genauso wie es auch heute schon der Fall ist. Der hybride Ansatz setzt sich aufgrund der vielen unterschiedlichen Technologieanwendungen durch – das ist beispielsweise in der Automobilindustrie zu beobachten.

Wo allerdings die Daten gespeichert und die Applikationen betrieben werden, das hängt von Kosten, Prozessen und Zugriffen ab. Davon abgeleitet ist das weitaus interessantere Thema, die so genannte „Workload Mobility“, also Daten-Portabilität. Unternehmen, die ihre Daten und Workloads vermehrt in die Cloud verlagern, stellen eventuell fest, dass ihre Cloud-Workloads weniger gut portierbar sind als beabsichtigt. Die Portabilität ist jedoch ein absolutes Muss, um das Potenzial der Cloud zu erschließen. In Bezug auf eine Hybrid-Cloud-Funktionalität ist sie ebenfalls eine kritische Eigenschaft. Wir unterstützen unsere Kunden hier ihre Komplexitäts- und Prozessprobleme zu überwinden, indem wir ihnen ein noch breiteres Spektrum an Wiederherstellungsoptionen anbieten. Das bedeutet konkret, dass wir dem Workload bzw. den Daten folgen und für deren Verfügbarkeit sorgen, ganz unabhängig davon, wo diese betrieben werden. Auf diese Weise können die unbegrenzte Skalierbarkeit und die Wirtschaftlichkeit eines echten Hybrid-Cloud-Modells voll ausgeschöpft werden.

 

ITSDONE: Vielen Dank für das ausführliche Gespräch.

 

Bild: Mag. (FH) Mario Zimmermann, Quelle: VEEAM Software

21 Oct
Partnerinterview Oktober: Mario Zimmermann von VEEAM