Total Economic Impact of WVD

The Total Economic Impact™ of Microsoft Windows Virtual Desktop (ROI < 3 months)

January 26, 2021 2:55 pm | Published by

Microsoft und Forrester Consulting haben im Januar 2021 eine Studie zum Total Economic Impact (TEI) durchgeführt und den möglichen Return on Investment (ROI) untersucht, den Unternehmen durch den Einsatz von Windows Virtual Desktop (WVD) erzielen können. Wir finden es sehr hilfreich, Ihnen sowohl eine kurze Blog-Zusammenfassung als auch den direkten Zugang zur Studie zur Verfügung zu stellen, wenn Sie an weiteren Informationen interessiert sind. Die von ihnen angenommene Modell-Unternehmensgröße entspricht nicht dem “österreichischen Standard”, aber die wichtigsten Erkenntnisse sind unabhängig von Größe und Branche.

 

Windows Virtual Desktop

WVD ist eine Cloud-basierte virtuelle Desktop-Lösung und ermöglicht es Mitarbeitern von überall auf den Unternehmens-Desktop, Dateien und Anwendungen zuzugreifen und das zu geringeren Kosten als bei herkömmlichen Lösungen (VDI und FatClient).

 

Wesentliche Annahmen
  • 11.000 FTEs
  • 1.700 Gesamtnutzer von Windows Virtual Desktop
  • 1.200 monatlich aktive Nutzer
  • WVD wird bei 50% der Endnutzer im Jahr 1 implementiert

 

Die wichtigsten Vorteile
  • Zeitersparnis
  • Einsparung von Infrastrukturkosten
  • Verbesserte Produktivität

 

Wesentliche Erkenntnisse (quantifizierbar)

Reduzierte Kosten für die VDI-Lizenzierung und die zugehörige Infrastruktur um 34%

  • Kunden reduzierten ihre früheren VDI-Lizenzierungs- und IT-Infrastrukturkosten um bis zu 34% jährlich
  • Kunden eliminierten die mit RDS verbundenen Kosten, einschließlich Lizenzierung, On-Premises-Server und Wartungsgebühren sowie Netzwerk- und Stromkosten
  • Kunden konnten den Kauf von arbeitgebereigenen PCs für 25% der Windows Virtual Desktop-Endnutzer beenden, die stattdessen ihre eigenen persönlichen Geräte verwendeten

Kosteneinsparungen von 59% bei den IT Deployment- und Wartungskosten

  • Application und Software Deployment sowie Wartung und Support (28% Reduzierung)
  • Reduzierung des Helpdesk-Managements (28%)
  • Sicherheitszugang und Patch-Management (78% Reduzierung)
  • OS-Deployment und -Wartung (78% Reduzierung)

Gesteigerte Produktivität von 22 Personenstunden pro Windows Virtual Desktop-Endnutzer durch verbesserte Konnektivität, Onboarding und Sicherheitsreaktionen

  • Verbesserungen bei Konnektivität und Sicherheit
  • Microsoft 365-Leistung

 

Wesentliche Erkenntnisse (nicht quantifizierbar)

Verbesserte Benutzererfahrung

  • Windows Virtual Desktop entspricht eher dem lokalen Desktop-Erlebnis als RDS

Verbesserte Skalierbarkeit und organisatorische Ausfallsicherheit

  • Kunden berichteten, dass sie besser auf die Umstellung auf eine Work-from-Home-Umgebung vorbereitet sind und trotz unerwarteter Unterbrechungen Dienste skalieren und weiter bereitstellen können

 

Wesentliche Erkenntnisse (Kosten)

Kosten für Windows Virtual Desktop Compute, Storage und Netzwerk

  • Keine weiteren Lizenzkosten, da die Kunden bereits Abonnenten von Microsoft 365 sind
  • Den Kunden sind Azure-Rechen-, Speicher- und Netzwerkkosten in Verbindung mit Windows Virtual Desktop entstanden

Kosten der Migration

  • Die Migration erfordert ein Team von vier Vollzeitkräften, die über einen Zeitraum von zwei Monaten 50% ihrer Zeit für die Bereitstellung von Windows Virtual Desktop aufwenden

Kosten für die laufende Verwaltung

  • Die laufende Verwaltung von Windows Virtual Desktop in der zusammengesetzten Organisation erfordert zwei Vollzeitkräfte mit 20% ihrer Zeit pro Jahr, wobei fünf Vollzeitkräfte 2% ihrer Zeit pro Jahr für die Unterstützung und Fehlerbehebung der Lösung aufwenden

 

Quelle: The Total Economic Impact™ of Microsoft Windows Virtual Desktop, a Forrester Total Economic Impact™ Study commissioned by Microsoft and Intel (January 2021)

 

 

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This post was written by Michael Kolm